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Im ZIP-Archiv befinden sich die Teensy-Firmware und das Desktop-Konfigurationsprogramm. Die zum Download angebotene Version ist immer die neueste Version des Projekts.

Teensy Firmware in den Controller übertragen

Zum Einspielen (Flashen) der Teensy-Firmware gibt es einen eigenen Artikel: Wie kommt die Firmware in den Teensy Mikrocontroller?

Dort wird der Vorgang genau und bebildert erklärt.

Desktop-Konfigurationsprogramm

Das Desktop-Konfigurationsprogramm dient der komfortablen Einstellung aller Parameter, der Positionen, Betriebsmodi und aller Farben.

Der Audio Visualizer muss dabei mit einem USB-Kabel mit dem Computer verbunden sein und das Desktop-Konfigurationsprogramm muss den gleichen Versionsstand haben, wie die Teensy-Firmware.


Eine Installation ist nicht nötig, die Software wird nur an eine beliebige Stelle entpackt und gestartet. Es werden keine Registry-Einträge erzeugt.

Im ZIP-Archiv befindet sich auch eine Version, die nur aus einer ausführbaren Datei besteht und bereits die dynamischen Laufzeitkomponenten enthält. Diese Version ist in der Testphase.


Nach dem Start des Programms erscheinen einige Informationen im unteren Log-Bereich. Auf der linken Seite gibt es Status- und eventuelle Fehlermeldungen des Programms, rechts die Statusmeldungen und Antworten des verbundenen Teensy Mikrocontrollers.

Ein Symbol im mittleren Bereich zeigt, ob der Controller über USB verbunden ist oder nicht.


*Bei allen Modulen sind folgende Einstellungen immer verfügbar (sofern anzeigbar): Displaydrehung, Offset der Anzeigeposition (Korrektur um 26px), Farben für jedes Element im Display, Höhe der Balkensegmente, Ballistik und Colorwheel.


VU/PPM

Das digitale Anzeigeinstrument stellt die Anzeigen für RMS und PPM zur Verfügung und beinhaltet auch eine Korrelationsanzeige. Die PPM-Anzeige kann in den Einstellungen abgeschaltet werden. Der Anzeigebereich geht von -40dB bis 6dB und ist umschaltbar zu -30dB bis 6dB.

Die Peak-Anzeige ist zwischen einem verzögerten Rücklauf und einer Hold-Funktion umschaltbar.


Analoge Anzeige

Die analoge Anzeige entspricht im Wesentlichen der originalen mechanischen Anzeige der Bandmaschine ReVox A700.

Es sind drei Ansichten verfügbar: hell, dunkel und warm. Die Zeiger bestehen aus drei parallelen Linien und können farblich angepasst werden. Außerdem ist die Schaltschwelle der PEAK-LED Anzeige einstellbar. Der Anzeigebereich geht von ca. -25dB bis 3dB, die Schaltschwelle der PEAK-LED Anzeige kann von 0 bis 6dB eingestellt werden. Die PEAK-LED Anzeige leuchtet bei einer Spitze über dem eingestellten Wert und wird über eine einstellbare Zeit gehalten.


Spectrum-Analyzer

Dieses Modul stellt das Frequenzspektrum in Form von Balken dar. Der Anzeigebereich geht bis 20KHz und wird im unteren Bereich nur von der Lieferfähigkeit des Audiochips begrenzt. Für die Aufarbeitung des Spektrums wird eine FFT1024 verwendet.

Es gibt drei Ansichten:

  1. Baumansicht: beide Stereokanäle werden vertikal links und rechts angezeigt;
  2. Horizontal: beide Stereokanäle werden untereinander horizontal angezeigt;
  3. Beide: beide Stereokanäle werden summiert und vertikal angezeigt;

Der Anzeigebereich PPM/RMS ist auswählbar und geht von -40dB bis 6dB und ist umschaltbar zu -30dB bis 6dB.

Die Peak-Anzeige ist zwischen einem verzögerten Rücklauf, einer Hold-Funktion über den gesamten Zeitraum und einer 4 Sekunden Hold-Anzeige umschaltbar.


Goniometer

Das Goniometer stellt den Korrelationsgrad zwischen den Stereokanälen grafisch dar und darunter auch als Balkenansicht.

Die grafische Darstellung wird aus den Audiosamples der beiden Kanäle gebildet und kann zwischen 512 und 2048 Samples eingestellt werden. Daraus ergibt sich eine mehr oder weniger dichte "Pixelwolke". Es ist möglich, statt der Pixel, Linien darzustellen. Dabei werden die letzten Pixelkoordinaten mit den aktuellen Koordinaten verbunden. Bei einer geringen Samplerate kann dadurch die Darstellung deutlicher werden. Die Farbe der Pixel oder Linien ist frei definierbar.

Die Darstellung und das Verhalten der wahlweisen PPM/RMS Anzeige kann analog zum Spectrum-Analyzer eingestellt werden.


Fernbedienung

Die wichtigsten Funktionen des Audio-Visualizers können mit einer Infrarot-Fernbedienung beeinflusst werden.

Es stehen einige gängige Modelle zur Auswahl und zwei komplett selbst definierbare Fernbedienungen. Auch bei den voreingestellten Fernbedienungen lassen sich die übertragenen Codes und die Tastenzuordnung ändern und können abgespeichert werden.

Beim Druck auf eine Taste der Fernbedienung wird im rechten Bereich der Konfigurationsseite der übertragene Code angezeigt, der sich via Maus in den linken Bereich ziehen lässt.

Wird kein übertragener Code angezeigt, ist die verwendete Fernbedienung nicht kompatibel zu diesem Projekt.


Snap!

Es ist möglich, einen Liveabzug des momentanen Displayinhaltes anzufertigen. Dabei wird jedes Pixel des Displays zur Konfigurationssoftware übertragen und daraus ein Bild generiert.

Dieses Bild kann mittels Zoom-Regler oder mit dem Maus-Scrollrad vergrößert und verkleinert werden. Das Bild lässt sich auf den PC speichern. Empfohlen wird das .PNG Format (ohne Komprimierungsartefakte).


Kalibrierung

Der verwendete I2S-Audiocodec SGTL5000 kann eventuell kleine Differenzen in der Signalaufbereitung der einzelnen Kanäle haben. Kompensieren kann man dies durch den Einbau von eingangsseitigen Trimmpotenziometern oder über das Konfigurationsprogramm selbst.

Beide Kanäle und separat auch PPM/RMS können zwischen +/- 1dB korrigiert werden. Der Korrekturfaktor kann im Controller persistiert werden und ist dann dauerhaft verfügbar.

Der momentane Messwert wird zur Konfigurationssoftware übertragen und mit Balken oder Linien (umschaltbar) dargestellt. In diesem Modus ist im Display ein deutlich sichtbarer Rand zu sehen, der darauf hinweist, das ein Datentransfer zur Software erfolgt.

Die Balkenanzeige/Linienanzeige dient nur zur Kalibrierung und erhebt keinen Anspruch auf ein genormtes Anzeigeinstrument! Auch die Ballistik ist ausschließlich zur Kalibrierung geeignet.

Die besten Ergebnisse bei der Kalibrierung erreicht man durch die Einspeisung eines möglichst genauen und konstanten Sinussignals bekannter Größe.